Gemeinsam mit der SPD-Landesvorsitzenden Sabine Bätzing-Lichtenthäler, dem Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und der Landtagskandidatin Adriana Kauth besuchten Mitglieder des SPD-Ortsvereins das Johannes-Gymnasium. Schulleiter Rudolf Loch führte die Delegation über das weitläufige Gelände der 1920 von den Arnsteiner Patres gegründeten Schule, die derzeit rund 850 Schülerinnen und Schüler besuchen, und gab Einblicke in die modernen Bildungsansätze und das Schulleben.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von der außergewöhnlichen Bandbreite an schulischen Schwerpunkten: Als staatlich anerkannte Bistumsschule des Bistums Limburg vereint das „Johnny“ christlich geprägte Wertevermittlung mit einem breiten Bildungsangebot. Neben dem musischen Schwerpunkt – u. a. mit Bläser- und Streicherklassen, Orchestern, Chören und einer Big Band – zeichnet sich die Schule durch ihre starke Ausrichtung auf Sport und Naturwissenschaften aus. Seit 2022 ist das Johannes-Gymnasium zertifizierte „Partnerschule des Sports“ und bietet mit Sportklassen, modernen Hallen und umfangreichen Kooperationsangeboten mit Sportvereinen optimale Bedingungen für Bewegung und Leistung.
Auch im naturwissenschaftlichen Bereich zählt das Johnny zu den leistungsstärksten Schulen in Rheinland-Pfalz: Als MINT-EC-Schule mit eigener Astronomie-AG, Informatikunterricht ab Klasse 6 und regelmäßigen Erfolgen bei „Jugend forscht“, bei dem mehrfach Schülerinnen und Schüler beim Bundesfinale ausgezeichnet wurden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ökologischer Bildung: Die Schule wurde als Modellschule im Netzwerk ökologisch profilierter Schulen ausgezeichnet und engagiert sich mit Schulgarten, Imker-AG, Hühnerstall, Aquaponik-Anlage und Bienenwiese für Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung. Sehr stolz ist die Schule auf die Auszeichnung als „Kompetenzzentrum Aktion Bien“.
International ist das Gymnasium durch die Teilnahme am EU-Förderprogramm Erasmus+ breit aufgestellt – neben Frankreich und Italien besteht seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit Schulen in Ruanda, die weiter ausgebaut wird. Diese Schulpatenschaft wurde auch beim Besuch besonders hervorgehoben. Sabine Bätzing betonte, wie wichtig solche interkulturellen Erfahrungen für junge Menschen sein können, da sie Momente und Erlebnisse schaffen, die diese nie vergessen werden. Solche Projekte wollen wir als Landesregierung weiterhin nach Kräften fördern.
Adriana Kauth zeigte sich beeindruckt vom Engagement und Vielseitigkeit der Schule: „Das private Johannes-Gymnasium ist ein wichtiger Teil der Schullandschaft im Rhein-Lahn-Kreis. Ich möchte mich im Kreistag und im Landtag dafür einsetzen, dass möglichst alle Schulen die Möglichkeit haben, solch vielfältige Projekte umzusetzen und ihren Bildungsauftrag gut erfüllen können. Die 600 Millionen Euro, die durch das „Landes-Sofortprogramm“ das Land Rheinland-Pfalz jetzt zusätzlich für die Kommunen bereitstellt, sind ein wichtiger Schritt, um die Schulträger beim Schulbau und der Ausstattung ihrer Schulen zu unterstützen."