Schillerschule SPD will schnellen Baubeginn

Veröffentlicht am 22.09.2026 in Kommunales

Förderantrag zur Sanierung der Schillerschule wird fristgerecht eingereicht – SPD will schnellen Baubeginn

Die geplante Erweiterung und Sanierung der Schillerschule ist ein enorm wichtiges Vorhaben. In der Sitzung des Stadtrates am 10. September ging es auf Antrag der SPD-Fraktion darum, wie die bauliche Umsetzung möglichst schnell beginnen kann. Dazu zählt aus SPD-Sicht auch die Prüfung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns bei der ADD.

Hatte die Verwaltung im Juni noch mitgeteilt, mit den Baumaßnahmen frühestens 2028 beginnen zu können, sagte sie jetzt auf Antrag der SPD zu, schon Anfang 2028 loszulegen. „Bereits das ist ein Erfolg“, erklärt Perry Metten-Golly, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Denn die Situation lässt für Kinder und Lehrkräfte keinen Aufschub zu.“ Zudem beauftragte der Rat die Verwaltung, regelmäßig über die Fortschritte zu informieren.

Hintergrund ist, dass die Maßnahme im Landesschulbauprogramm 2026 nicht berücksichtigt wurde. Der neue Förderantrag befindet sich derzeit in Bearbeitung und soll fristgerecht bis zum 30. September 2026 bei der ADD eingereicht werden. Oberbürgermeister Lennart Siefert sagte jetzt zu, dass dies gelingt. Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung mit dem Ergebnis, dass eine Sanierung wirtschaftlicher als ein Neubau ist, wurde inzwischen von der ADD genehmigt.

Trotzdem wird mit einer Entscheidung über das Schulbauprogramm 2027 frühestens im Sommer 2027 gerechnet. Anschließend könnten laut Verwaltung die Ausschreibungen beginnen, sodass mit der eigentlichen Baumaßnahme voraussichtlich erst Anfang 2028 begonnen werden kann.

Die SPD-Fraktion hatte beantragt zu prüfen, welche konkreten weiteren Maßnahmen und Verfahrensschritte zusätzlich möglich sind, um bereits 2027 mit der baulichen Umsetzung beginnen zu können. Der Antrag fand im Stadtrat zwar keine Mehrheit, aber die Verwaltung machte deutlich, das jetzige Verfahren so schnell wie möglich umsetzen zu wollen und sagte zu, regelmäßig zu informieren. Unabhängig davon sprach sich die SPD-Fraktion dafür aus, vorsorglich einen schriftlichen Antrag auf einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn bei der ADD zu stellen, um alle Möglichkeiten für einen möglichst frühen Baubeginn auszuschöpfen. Ein solcher Maßnahmenbeginn wurde von der ADD in den zurückliegenden Gesprächen bislang nicht in Aussicht gestellt, da vom Bestandsgebäude keine Gefahr für Leib und Leben ausgehe.

„An der Situation für das Jahr 2026 lässt sich jetzt nichts mehr ändern. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, frühzeitig Klarheit zu schaffen, damit nach einer Förderzusage möglichst schnell mit der Umsetzung begonnen werden kann", erklären Jochen Sachsenhauser und Judith Ulrich, die beiden Vorsitzenden der Lahnsteiner SPD. Für die SPD bleibt deshalb entscheidend, die Zeit bis zur Förderentscheidung konsequent für die Vorbereitung zu nutzen.

 

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